zwei junge Frauen sitzen an einem Tisch, zwei stehen dahinter
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NIFA plus beim BAG EJSA-Fachtag: Mädchen* stärken, Perspektiven eröffnen

11.06.2026

Wie können junge geflüchtete Frauen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf wirksam unterstützt werden? 
Dieser Frage widmete sich NIFA plus im Rahmen des Online-Fachtags „Stärken fördern, Perspektiven eröffnen – Mädchen* am Übergang Schule-Beruf – Rolle und Aufgabe der Jugendsozialarbeit“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit am 20. Mai 2026. Der Fachtag stellte die besonderen Herausforderungen von Mädchen* und jungen Frauen* mit und ohne Migrationsgeschichte in den Mittelpunkt und bot knapp 80 Fachkräften aus der Jugendsozialarbeit Raum für theoretischen Input, Austausch, Vernetzung und praxisnahe Impulse. 

NIFA plus war für den Einblick in die Praxis und die Perspektive geflüchteter junger Frauen angefragt worden. NIFA plus und auch bereits das Vorgängerprojekt NIFA legen gezielt auf (junge) Frauen und Familien, sowie den Übergang Schule-Beruf durch verschiedene Maßnahmen auf lokaler und struktureller Ebene thematische Schwerpunkte. Junge geflüchtete Frauen bis 25 Jahren machen im Projekt von NIFA plus ca. 10 Prozent aus.

Im Workshop „Herausforderungen und Wege für Geflüchtete beim Übergang Schule-Beruf – Erfahrungen aus dem Projekt NIFA plus“ gaben Mitarbeiterinnen der Werkstatt PARITÄT, des Jugend- und Sozialamts Stadt Pforzheim und der AGDW e. V. Einblicke in die Arbeit von NIFA plus. Anhand von Praxisbeispielen wurde deutlich, mit welchen Hürden junge geflüchtete Frauen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beschäftigung konfrontiert sind – von aufenthaltsrechtlichen Unsicherheiten über familiäre Verpflichtungen bis hin zu Sprachbarrieren. 
Im Mittelpunkt des Workshops stand neben den Fallbeispielen der ganzheitliche familienorientierte Ansatz von NIFA plus. Den Teilnehmenden wurde vermittelt, wie individuelle Beratung, langfristige Begleitung und die Einbeziehung des familiären Umfelds dazu beitragen können, Zugänge zu Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt nachhaltig zu verbessern bzw. welche Hürden auf diesem Weg zu meistern sind. Gleichzeitig wurde die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit verschiedener Akteur*innen am Übergang Schule-Beruf hervorgehoben. 

Der Fachtag und die theoretischen Impulse zu Anfang zeigten, dass NIFA plus bereits an wichtigen Stellschrauben wie Informationsveranstaltungen zum Bildungssystem, Vermittlungen in Praktika und das Arbeiten mit Peer-to-Peer-Ansätzen und Rolemodels ansetzt. NIFA plus bietet passgenaue Unterstützungsangebote, die die Lebensrealitäten und besonderen Herausforderungen Geflüchteter (junger Frauen), gerade auch im Kontext der Aufenthaltssicherung berücksichtigen und ihre Stärken in den Blick nehmen, mit dem Ziel, berufliche Teilhabe und gesellschaftliche Integration nachhaltig zu fördern. 

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