Materialien

Schaubild mir Übersichtsgrafik zum Arbeitsmarktzugang in verschiedenen Farben

Arbeitshilfe WIR-Netzwerk: Arbeitsmarktzugang von Geflüchteten seit dem 12.06.2026 (GEAS-Reform)

  • Für Beratende
  • Für Arbeitgebende
  • Arbeit und Beschäftigung

Stand: 28.09.2026

Das WIR-Projekt Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete (AZG) des Flüchtlingsrates Niedersachsen hat eine sehr übersichtliche Arbeitshilfe zum Arbeitsmarktzugang für Geflüchteten erstellt, in dem die Änderungen seit dem 12. Juni 2026 eingearbeitet sind. Es zeigt die verschiedenen Wege bei Aufenthaltsgestattung, Duldung und humanitärer Aufenthaltserlaubnis nach Kapitel 2 Abschnitt 5 AufenthG auf. Ergänzend werden Fallbeispiele eingebracht, sowie Ausnahmeregelungen und die Liste der sogenannten sicheren Herkunftsländer aufgeführt.

Empfehlungen zur Anwendung der Neuregelungen zum Arbeitsmarktzugang von Personen mit Aufenthaltsgestattung und Duldung im Zuge der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)

  • Für Beratende
  • Für die Arbeitsverwaltung
  • Arbeit und Beschäftigung

Die Änderungen des Arbeitsmarktzugangs im Zuge der GEAS-Reform werfen verschiedene Auslegungsfragen auf. Diese werden häufig von den Ländern im Rahmen von Ländererlassen konkretisiert. Sie dienen den Ausländerbehörden als Orientierung und schaffen Rechtssicherheit bei der Umsetzung der teilweise auslegungsbedürftigen gesetzlichen Regelungen. Solche Erlasse zur Konkretisierung der neuen gesetzlichen Regelungen im Rahmen der GEAS-Reform liegen bislang noch nicht vor. Auf Grundlage der Erfahrungen der WIR-Netzwerke und ihrer Vorgängerprogramme haben die Autor*innen Empfehlungen dafür erarbeitet. Sie dienen als fachliche Orientierung, z. B. für die Ausgestaltung von Ländererlassen. Sie sollen eine unionsrechtskonforme und integrationsfördernde Anwendung der neuen Regelungen unterstützen. 
 

Verwaltungspraxis als Hürde? Ergebnisse einer Umfrage zur Verlängerung von Aufenthaltsgestattungen und Duldungen

  • Für Beratende
  • Für Arbeitgebende
  • Arbeit und Beschäftigung
  • Asyl und Aufenthalt

Hier finden Sie die Ergebnisse der zwischen Dezember 2025 und Ende Januar 2026 durchgeführte Umfrage zu Verlängerungspraxis von Aufenthaltsgestattung und Duldung. Ziel der Umfrage - durchgeführt von der WIR-AG Aufenthaltsverfestigung war zu erfassen, welche Erfahrungen Berater*innen im Bereich Migration und Flucht in den verschiedenen Regionen mit der Verlängerung von Aufenthaltsgestattungen und Duldungen gemacht hatten – insbesondere hinsichtlich der Wartezeiten, der Verlängerungspraxis der Ausländerbehörden sowie der Auswirkungen auf bestehende Erwerbstätigkeit.

Vorderseite des Infopapiers

Psychische Gesundheit Geflüchteter und Zugewanderter am Arbeitsplatz

  • Für Arbeitgebende
  • Integration und Teilhabe
  • Arbeit und Beschäftigung

Viele zugewanderte Menschen in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen, die sich auf ihre psychische Gesundheit auswirken können. Besonders Geflüchtete haben oft belastende Erfahrungen und schwere Schicksalsschläge hinter sich. Die Flucht selbst, schwierige Lebensumstände im Herkunftsland sowie Diskriminierung, Armutsrisiken und Herausforderungen durch kulturelle Unterschiede in Deutschland können die psychische Belastbarkeit spürbar schwächen.
Als Arbeitgeber*in liegt Ihnen das Wohl Ihrer Mitarbeitenden am Herzen. Doch was tun, wenn es jemandem nicht gut geht? Wo und wie lässt sich Unterstützung anbieten – und worauf sollte man dabei achten?
Antworten auf diese Fragen haben wir gemeinsam mit dem Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge in diesem Infopapier erarbeitet.

Flyer Perspektiventag für Migrantinnen in Pforzheim

  • Für Geflüchtete

Zugang zu Integrationskursen als Schlüssel für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

  • Für Beratende
  • Integration und Teilhabe

Der Zugang zu Integrationskursen ist ein wichtiger Schlüssel für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Im Folgenden möchten wir zum Einen verdeutlichen warum die Integrationskurse für eine gelingende Arbeitsmarktintegration von so großer Bedeutung sind. Zur Veranschaulichung haben wir Praxisbeispiele aus den WIR-Netzwerken gesammelt – denn der Integrationskurszugang ist kein abstraktes Thema, sondern hat großen Einfluss auf die individuellen Erwerbsbiographien. Die Ausführungen in diesem Paper basieren auf der Praxiserfahrung der WIR-Netzwerke. 

Zum Anderen möchten wir auf die bestehenden Möglichkeiten zur Verpflichtung zur Teilnahme am Integrationskurs hinweisen. 
 

Notwendige aufenthaltsrechtliche Reformen für einen Beitrag zur Fach- und Arbeitskräftesicherung

  • Für Arbeitgebende
  • Für die Arbeitsverwaltung
  • Arbeit und Beschäftigung
  • Asyl und Aufenthalt

Basierend auf der langjährigen Erfahrung in der Arbeit im WIR-Programm sowie in den Vorgängerprogrammen zur beruflichen Integration von Geflüchteten analysieren die Autor*innen, wie Duldungen bzw. Aufenthaltserlaubnisse gestaltet werden sollten, damit Personen, die arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren, tatsächlich vor Abschiebung geschützt sind. 
 

Titelseite des Papier mit WIR-Logo und Logo von Handicap International und Titel des Papiers "Empfehlungen zum Entwurf der Bundesregierung eines Gesetzes zur Änderung der Gewährung von Leistungen für Personen, die in Anwendung der Richtlinie 2001/55/EG eine Aufenthaltserlaubnis zur Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz erhalten oder beantragt haben (Leistungsrechtsanpassungsgesetz)"

Empfehlungen zum Leistungsrechtsanpassungsgesetz

  • Für die Arbeitsverwaltung
  • Für Beratende
  • Flucht und Behinderung

Seit 24. Februar 2022 sind über 1,3 Millionen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflohen. Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass Personen mit einer nach dem 31. März 2025 erteilten Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) zugeordnet werden sollen. 

Unter den Geflüchteten aus der Ukraine befindet sich ein signifikanter Anteil von Menschen mit Behinderungen im Sinne von Art. 1 UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), einschließlich chronischer Erkrankungen und psychischer Beeinträchtigungen sowie altersbedingter Einschränkungen. Für sie drohen gravierende Versorgungslücken in existenziellen Lebensbereichen. 

Dieses Empfehlungspapier sammelt die Expertise vom Handicap International e.V. – Crossroads und der AG Aufenthaltsverfestigung der WIR-Netzwerke und geht nicht zuletzt auf die verfassungs-, unions- und völkerrechtliche Bedenken ein.